1. Pfoten anheben
Diese einfache Übung stärkt die Muskulatur und fördert die Balance.
So geht’s:
Im Stehen nacheinander jede Pfote kurz anheben und wieder absetzen. Achte darauf, dass dein Hund ruhig bleibt und das Gewicht gleichmäßig auf die anderen Beine verteilt.
👉 Gut zur Stärkung von Schulter- und Hüftmuskulatur.
2. Cavaletti-Training
Verbessert Koordination, Beweglichkeit und Muskelkontrolle.
So geht’s:
Baue niedrige Hindernisse (z. B. Stangen oder Besenstiele) mit ca. 30–50 cm Abstand auf. Lass deinen Hund langsam in gleichmäßigem Tempo darüber gehen.
👉 Die Höhe und Anzahl der Stangen kannst du anpassen, je nach Größe und Beweglichkeit des
Hundes.
3. Steh–Platz–Transfer
Fördert die Beweglichkeit der Hinterhand und kräftigt die Rumpfmuskulatur.
So geht’s:
Lass deinen Hund langsam aus dem Stehen ins Platz gehen und wieder aufstehen. Das Ganze 5–10 Mal wiederholen, je nach Kondition.
👉 Halte die Bewegungen ruhig und gleichmäßig, ohne Zwang.
4. Langsames Bergaufgehen
Sanftes Muskelausdauertraining – ideal im Freien.
So geht’s:
Suche eine leichte Steigung und führe deinen Hund langsam bergauf und wieder bergab.
👉 Das stärkt besonders die Hinterhand und schont gleichzeitig die Gelenke. Bei starkem
Schmerz bitte vermeiden.
5. Kreisbewegungen
Trainiert Gleichgewicht und Beweglichkeit der Wirbelsäule.
So geht’s:
Lass deinen Hund locker an der Leine in großen und kleinen Kreisen laufen oder sich spielerisch um die eigene Achse drehen.
👉 Beginne auf weichem Untergrund (z. B. Wiese), in beide Richtungen gleich häufig.
Regelmäßige, kurze Trainingseinheiten sind besser als seltene, lange Belastungen. Auch Gewichtskontrolle und wärmende Maßnahmen (z. B. Hundemantel oder Wärmekissen nach dem Training) unterstützen die Genesung und das Wohlbefinden.
Was wäre, wenn...
